Infos

Informationen für eine gute Vorbereitung

Allgemeine Hinweise:

Anrede:
Die Deutschen sind formeller als z.B. die Amerikaner. Die Anrede „Sie“ ist zunächst die Übliche, vor allem im Geschäftsalltag. Das „Du“ wird unter Freunden und guten Arbeitskollegen verwendet. Hier wartet man, bis der Ältere den ersten Schritt macht und das „Du“ anbietet.
Telefon:
Am Telefon meldet man sich mit seinem Nachnamen.
Begrüßung:
Wer einen Raum, z. B. einen Aufzug, betritt, grüßt die Anwesenden, selbst wenn er sie nicht kennt. Eine persönliche Begrüßung ist, ebenso wie die Verabschiedung, mit Händeschütteln verbunden. Bedienung im Geschäft oder im Lokal ist leider nicht immer mit Lächeln verbunden. Den Deutschen ist eine schnelle Erledigung wichtiger. Trinkgeld ist beim Einkaufen nicht üblich. In einem Restaurant oder Taxi wird Trinkgeld erwartet, dies sollte von der Zufriedenheit des Kunden abhängig ausfallen, bis 10 % sind angemessen. Achtung, Mitarbeiter bei Behörden dürfen keine Trinkgelder annehmen.
Nachbarschaft:
Das nachbarschaftliche Miteinander ist sehr unterschiedlich, in Wohngegenden mit Kindern sicher ungezwungener als in einem Haus mit älteren Bewohnern. Es muß in allen Fällen erst wachsen. Erwarten Sie nicht von Anfang an ein herzliches, freundschaftliches Verhältnis. Hilfreich ist es, wenn Sie sich bei Ihren neuen Nachbarn vorstellen.
Ruhezeiten:
Ruhezeiten in den Mittagsstunden und nachts (nach 22 Uhr) werden ernst genommen. In dieser Zeit sollten Arbeiten wie Hämmern, Rasen mähen und laute Musik unterbleiben.
Sonntags sollten ebenfalls lärmende Arbeiten vermieden werden. Vornehmlich ist der Sonntag der Tag für Freizeit und Familie. Die Geschäfte sind am Sonntag geschlossen. Ausnahme sind verkaufsoffene Sonntage die über die Tageszeitung oder mit Plakaten angekündigt werden.
Einladung:
Bei Einladungen ist ein kleines Gastgeschenk angebracht, üblich sind Blumen und kleine Geschenke für die Kinder der Gastgeber. Bei dem Überreichen von Blumen wird vorher das Verpackungspapier entfernt. Nelken sind nicht willkommen, da sie als Friedhofsblumen gelten.
Kleiderordnung:
Wenn auch in den letzten Jahren die Kleidung legerer wurde, wird im Büro immer noch Sakko, lange Hose und Halbschuhe erwartet. Bei Frauen muss es kein Kostüm sein, jedoch kein freizügiges Dekollte und der Rock sollte das Knie bedecken. Dies gilt ebenso für geschäftliche Einladungen und Restaurantbesuche.
Pünktlichkeit:
Pünktlichkeit zählt zur Höflichkeit. Besonders bei Verabredungen im Geschäftsleben ist dies wichtig für einen guten Eindruck.
Rauchen:
Fragen Sie die Personen in Ihrem Umfeld, bevor Sie sich eine Zigarette anzünden. Es wird mehr und mehr als unangenehm empfunden. Rauchen ist in öffentlichen Gebäuden, in Geschäften, Restaurants und in den Bahnhöfen und Flughäfen verboten. Erlaubte Raucherbereiche sind gekennzeichnet.  
Kreditkarte:
In vielen Geschäften (und auch z.B. bei Vermietern, Taxiunternehmen, Verkaufstellen für Fahrkarten) kann nicht mit Kreditkarte bezahlt werden.

Freizeit:

Sport:
Dem Sport gehört ein großer Teil der Freizeitaktivitäten. Er wird überwiegend in Sportvereinen ausgeübt, aber auch Studios und Sportcenter bieten eine breite Palette an.
Golf ist im Aufwärtstrend, aber noch immer relativ teuer. Ob Sie Mitglied eines Clubs werden oder als Gast Ihren Sport betreiben wollen, sollte davon abhängen, wie oft Sie teilnehmen können.
Uns ist keine Stadt bekannt, die so viele gepflegte und attraktive Hallen- und Freibäder bietet wie Karlsruhe mit den umliegenden Gemeinden! Im Sommer laden die Baggerseen in der Umgebung zum Baden ein. Die meisten Seen werden im Sommer regelmäßig auf Gesundheitsgefahren untersucht.
Die beliebteste Sportart ist immer noch Fußball. Ob als aktiver Spieler in einem Verein oder als Zuschauer im Stadion und vor dem Fernseher – Sie können sich in Deutschland dieser Sportart kaum entziehen.
Durch die Nähe zum Schwarzwald ist Wandern populär. Ebenso ist Skilaufen verbreitet. Im Winter sind einige Hänge präpariert und können abends mit Flutlicht befahren werden. Skilanglaufen ist gleichfalls beliebt, das Loipennetz im Schwarzwald ist für den Freizeitsportler sowie den sportlichen Läufer ansprechend.
Reisebüros bieten Wochenendtrips zum Skifahren in die Alpen an.

Die regionale Küche:

Die Nähe zu Frankreich hat die badische Küche stark beeinflusst, sie ist der elsässischen ähnlich. Gutes Essen und gute Weine sind typisch für die Region. Trotzdem sind die Badener der internationalen Küche aufgeschlossen. Eine Vielzahl guter Restaurants lädt ein. Sie sind mit dem Auto auch schnell im Elsaß, wo Spezialitäten, wie Flammkuchen, Lammgerichte und Fisch serviert werden.
Im Schwarzwald gibt es eine Zahl guter Lokale, in denen Sie auch mit Wanderkluft willkommen geheißen werden. Schwarzwaldforelle, Schinkenbrot und Heidelbeerwein sind hier u.a. die Spezialitäten.

Wohnungsmarkt:

Gutes hat seinen Preis. Für Wohnungen oder Häuser mit ansprechender Ausstattung (ohne Möblierung) müssen Sie mit einem Mietpreis von 9,00 - 14,00 Euro pro qm zuzüglich Nebenkosten rechnen.
Wohnungen in den bevorzugten Wohngebieten sind sehr begehrt und deswegen schnell vergeben. Hier hilft es, dass wir vor Ort sind und langjährige Kontakte zu Maklern und Vermietern haben.
In den Randbezirken oder den angrenzenden Ortschaften ist das Angebot größer, je nach Lage nicht unbedingt preiswerter.
Mietverträge sehen in der Regel eine Kündigungsfrist von 3 Monaten vor. Nach deutschem Mietrecht kann der Vermieter nur mit besonderem Grund eine Wohnung kündigen, weshalb die Vermieter im Vorfeld sorgfältig auswählen. (Bonität, Haustiere, Raucher). Es wird in der Regel eine Selbstauskunft und der Abschluß einer Haftpflichtversicherung für Mietschäden verlangt.
Die Kaution / Mietsicherheit beträgt üblicherweise das 2-fach bis 3-fache einer Monatsmiete.
In Süddeutschland sind nur in wenigen Wohnungen die Küchen eingerichtet. In einigen Objekten bietet der Vormieter die eingebaute Küche zum Kauf an.
Es gibt eine Anzahl möblierter Wohnungen unterschiedlichen Standards und Einrichtungsstils. Die Mietdauer variiert zwischen Tagen und Jahren, je nach Objekt.

Mieten oder Kaufen?

Wer eine Wohnung oder ein Haus kaufen möchte, wird sorgfältig wählen. Wir empfehlen, sich vorerst ein Mietobjekt zu suchen und in Ruhe, wenn Sie schon vor Ort sind, ein Kaufobjekt auszuwählen.

Wo kann man schön wohnen?

Die Entscheidung, ob Sie zentral oder außerhalb wohnen möchten, hängt von Ihrem Lebensstil und Ihrer Lebenssituation ab. Viele Vororte haben eine gute Infrastruktur mit Märkten, Einkaufsmöglichkeiten, Sportvereinen. Es gibt wenige reine "Satellitenstädte".
Die öffentlichen Verkehrsbetriebe unterhalten ein vorbildlich ausgebautes Netz. Sie kommen von Pforzheim, Heilbronn, Baden-Baden oder Wörth mit der Straßenbahn in die Stadt. Am Wochenende führt die Straßenbahn Sie in den Schwarzwald oder ins Elsaß. Der Verkehrsverbund ermöglicht das problemlose Umsteigen in die Regionalzüge.

Besichtigungstour:

Wir bereiten in Abstimmung mit Ihnen Ihre Besichtigungstour vor, damit Sie in kurzer Zeit eine ausreichende Auswahl an Wohnungen oder Häusern sehen können.
Bitte kleiden Sie sich bequem und tragen Sie bequeme Schuhe. Wir fahren Sie mit dem Auto zu den Objekten, aber wir wollen Ihnen nicht nur die Wohnung selbst, sondern auch ein wenig vom Umfeld zeigen.
Video oder Fotoapparat helfen Ihrem Gedächtnis. Sie sind geeignete Medien, um Ihrer Familie zu Hause die Wohnungen zu schildern.
Allerdings sollte bei den Besichtigungen das Einverständnis des Eigentümers zum Fotografieren eingeholt werden.
Bitte teilen Sie uns vorher mit, wenn Sie über die Wohnung hinaus etwas ansehen möchten (z.B. Schulen ).

Klimaanlage:

Die Wohnungen in Deutschland sind bis auf Ausnahmen nicht mit Klimaanlage ausgestattet.

Strom/Heizung:

In Deutschland werden die Wohnungen / Häusern 230V (~50Hz.) mit Schukosteckdosen ausgestattet. Strom ist in den Nebenkosten nicht enthalten und wird direkt bei dem Energieversorger angemeldet (Informationen und Formulare erhalten Sie von uns).
In Häusern in einigen Stadtteilen findet man Gasversorgung. Hier wird vom Eigentümer gerne eine Gaszentralheizung oder eine Gas-Etagenheizung eingerichtet Die Gaskosten für eine Etagenheizung sind in der Regel nicht in den Nebenkosten enthalten und müssen mit dem Energieversorger direkt abgerechnet werden.
Oft gibt es Öl-Zentralheizungen, manchmal Elektroheizungen, in einigen Stadtteilen erfolgt die Versorgung über Fernwärme. Wenige, ältere Wohnungen sind mit Ölöfen ausgestattet.

TV und Video:

Je nachdem, wo Sie Ihr TV-Gerät gekauft haben, kann es sein, daß Sie keinen Empfang bekommen. Bitte klären Sie zu Hause die Möglichkeiten, bevor Sie Ihr Gerät mitbringen. In Deutschland wird das VHS - Videosystem verwendet. Der Empfang ausländischer Programme ist über Kabel-BW oder Satellitenempfang möglich. Vor Installation einer Satellitenschüssel ist die Erlaubnis des Vermieters notwendig.

Telefon / Internet:

Sie können wählen zwischen analoger oder digitaler (ISDN) Schaltung.
DSL (schnelles Internet) ist in den meisten, jedoch noch nicht in allen Häusern möglich. Es gibt inzwischen verschiedene Anbieter, auch hier beraten wir Sie gerne.

Haustiere:

Der Vermieter hat die Möglichkeit, im Mietvertrag die Haustierhaltung zu untersagen. Dies gilt nicht für Tiere, die die Nachbarn nicht stören oder keinen Schaden anrichten können, wie z.B. Fische, Hamster, Meerschweinchen.
Beim Einführen der Tiere nach Deutschland werden zum Teil Impfnachweise verlangt. Bitte erkundigen Sie vor der Einreise für Ihren speziellen Fall bei der zuständigen Botschaft.
In der Regel sind Hunde an der Leine zu führen, große Hunde bestimmter Rassen benötigen in einigen Bundesländern einen Maulkorb. Nicht in allen Geschäften und Lokalen sind Hunde gerne gesehen. Klären Sie beim Ausgehen vorher, ob das Tier nicht besser zu Hause bleibt. Hundekot ist immer sofort zu beseitigen.

Müll:

In Deutschland wird die Mülltrennung durchgeführt. Es gibt eine Tonne für Wertstoffmüll, eine für Restmüll und in manchen Bezirken eine Biotonne. Diese werden im Wechsel geleert. In großen Hausanlagen erfolgt dies automatisch, manchmal muss die Tonne zur Leerung an die Straße gestellt werden. Sie erhalten von uns die entsprechenden Informationen und Erklärungen. Für Altglas gibt es überall im Wohnbezirk Sammelbehälter. Mehrmals im Jahr führen die Städte einen Sperrmülltag durch, an dem Sie ausgediente Möbel etc. kostenfrei auf die Straße stellen können.

Kindergärten und Schulen:

Kindergärten verschiedener Ausrichtungen gibt es in allen Stadtteilen. Auch wenn ausreichend Plätze vorhanden sind, ist eine frühzeitige Anmeldung zu empfehlen. Dies gilt besonders für Ganztagesplätze oder Gruppen für Kinder unter 3 Jahren.
Grundschulen, Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien sind von allen Stadtteilen aus zu Fuß, mit Bussen oder Straßenbahn erreichbar.
Die Europaschule, mit Schülern vieler Nationalitäten, liegt in der Waldstadt von Karlsruhe und hat einen ausgezeichneten Ruf.

Universität

Karlsruhe ist eine Universitätsstadt. Es gibt eine technische Universität, technische Fachhochschule, Staatliche Hochschule für Gestaltung, Staatliche Akademie der bildenden Künste, Pädagogische Hochschule, Berufsakademie, Staatliche Hochschule für Musik

Sie möchten noch mehr über unsere/Ihre neue Region erfahren?

Auf unserer Seite Links können Sie gezielt eine Reihe von Informationen direkt auswählen.

Service
  • Kontaktaufnahme
  • Erstellen eines Betreuungsprofils
  • Wohnungssuche
  • Organisation der Abholung von Flughafen/Bahnhof
  • Hilfe bei Formalitäten
  • Informationsunterlagen über die Stadt und die Region
Das Team des Relocation Service move-in